Welche Sorten gibt's (2)? - imkerei-hilgertshausen.de

 

 

 



Sommerhonig (Sommertracht) ...
... enthält stark wechselnde Anteile an Nektar und Honigtau. Aroma, Geschmack und Farbton ändern sich von Jahr zu Jahr. Einfach lecker. Beim Sommerhonig ist bei mir immer "Linde" mit dabei, da am Bienenhaus zwei grosse Lindenbäume stehen. Und -hoffentlich!- gibt es ab Sommer 2014 auch Blütenhonig von der "durchwachsenen Silphie" (siehe "Hätten Sie`s gewußt?". Die Weichen sind gestellt.

Wald- und Honigtauhonig ...
... entstammt zahlreichen Baumarten und weist stets eine -mehr oder weniger- dunkle Färbung auf. Er ist besonders reich an Mineralstoffen und sein malzig-würziges Aroma machen ihn zu etwas ganz Besonderem. Es ist die allgemeine Bezeichnung für Honig aus Honigtau, wenn die Herkunft nicht überwiegend von einer Pflanzenart stammt. Quellen sind Schild- und Rindenläuse auf Fichten, Douglasien, Kiefern und Tannen, oft ist auch ein gewisser Anteil von Nektar aus Blütenpflanzen vorhanden. Dieser darf aber nicht überwiegen. Er hat einen kräftigen, leicht herben Geschmack und ist von hell- bis dunkelbrauner Farbe. Einen "tiefdunklen" Waldhonig (wie im Schwarzwald) gibt es bei uns nicht, weil immer mehrere Baumsorten (auch Laubbäume) daran beteiligt sind. Waldhonig  bleibt über Monate hinweg flüssig.

Wie die Jahreszeiten ändern sich auch Geschmack und Farbton des Honigs. Das ist ganz natürlich und ein charakteristisches Merkmal für Echten Deutschen Honig.


Quelle: http://www.deutscherimkerbund.de