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So kommt der Honig zu seinem Geschmack - Mischhonige

Honig ist nicht gleich Honig. Und das ist gut so. Denn gerade die Vielfalt der Sorten macht das Probieren von Echtem Deutschen Honig immer wieder zu einem Erlebnis. Das Etikett auf dem Imker-Honigglas gibt Auskunft darüber, welche Köstlichkeit sich in ihm verbirgt.

Blütenhonig ...
... wird der Honig aus dem Nektar vieler Pflanzenarten genannt. Farbe, Bukett und Konsistenz variieren daher merklich und spiegeln die ganze Blütenpracht im Jahresverlauf wider.

Frühtracht ...
... setzt sich im Wesentlichen aus dem Nektar von Weiden, Obstgehölzen, Ahorn    u. a. zusammen. Ein bekannter Vertreter ist der Rapshonig, der den Gaumen mit seinem milden Aroma verwöhnt.

Da es in unserer Gegend -wie Sie selber wissen- mit der Blütenvielfalt nicht zu weit her ist, nenne ich meinen "Blütenhonig" konsequenterweise "Rapshonig"

Je nachdem, ob der Honig aus Honigtau oder Nektar besteht, entsteht am Ende ein flüssiger oder fester Honig. Der feste Honig soll aber nicht einfach fest sein, sondern er soll cremig sein. Abgesehen davon, dass er sich leichter streichen läßt, gibt uns ein cremiger Honig auch ein anderes Geschmacksempfinden auf der Zunge. Die Kristallisation wird gezielt beeinflusst, indem der Honig nach dem Schleudern gerührt wird.


                                                              Quelle: http://www.deutscherimkerbund.de